„Begegnung ist wichtig für mich!“

Der Wecker klingelt um 6:45. Ich gehe langsam mit meinem Rollator ins Badezimmer, wasche mein Gesicht und putze die Zähne. Dann gehe ich in die Küche und bereite das Frühstück für unseren Sohn Michael vor, mit einem frisch gepressten Saft. Mein Mann hat währenddessen Michael schon geweckt und die beiden spielen Verstecken unter der Decke. Ich komme dann auch hinzu, wickle und ziehe unseren kleinen Prinzen an. Ein lieber Nachbar, kommt um acht und bringt unseren Sohn in die Kita. Michael geht in einen Integrationskindergarten, weil er das Down Syndrom hat und ich benutze den Rollator, weil ich Multiple Sklerose habe.

Wir sind eine heitere Familie und haben das Glück, immer wieder im Leben interessante, nette, freundliche Leute kennen zu lernen – wie die Mcourage-Frauen, ihre Männer und Kinder.

Ich besuche regelmäßig, seit März 2010, die Gruppe und bin begeistert von der Gruppendynamik, die sich in jedem Treffen entwickelt.

Nina ist Logopädin und lebt mit Mann und Sohn in Eimsbüttel